Ersthelferlehrgang / Fortbildung in Elmshorn

Die Berufsgenossenschaft schreibt die Fortbildung der Ersthelfer vor, Diakon Michael Sowoidnich führte nun an 3 verschiedenen Terminen im Februar/März diese Lehrgänge durch.

Es war wieder einmal so weit, eine Nachschulung war fällig. Ersthelfer aus den Bezirken Hamburg-West und Neumünster wurden an drei Tagen jeweils 9 Stunden geschult. Insgesamt bewältigten 44 Teilnehmer die nicht gerade einfache Aufgabe.

Um der großen Verantwortung gerecht zu werden, wurden Szenarien durchgespielt und nach Lösungen gesucht, wie z.B. eine Evakuierung bei Stromausfall oder bei Brand mit starker Rauchentwicklung. 
Die Ersthelfer wurden in einen stark verrauchten Raum geführt (der „Rauch“ kam aus einer Nebelmaschine und war daher nicht gesundheitsgefährdend wie echter Rauch), um einen Eindruck zu bekommen, wieviel man im Ernstfall sieht. Nicht einmal die nachtleuchtenden Hinweisschilder waren zu erkennen.

Viele Übungen werden bei jeder Schulung wiederholt, das ist sehr wichtig - im Ernstfall darf man keine Zeit mit langen Überlegungen verschwenden. Der rettende Handgriff soll Routine sein, genau wie das Wählen der Notrufnummer. Mut und Engagement sind nötig, um Ersthelfer zu sein oder zu werden. Aber genau solche Menschen werden dringend benötigt!  

Mit Diakon Michael Sowoidnich haben wir einen wunderbaren „Lehrer“. Diese 9 Stunden waren so interessant und kurzweilig, dass die Teilnehmer fast die Mittagspause verpassten. Die Anwesenden brachten allerlei Speisen mit, die über den Tag vernascht wurden. Michael Sowoidnich braucht für so einen Schulungstag drei bis vier Helfer, die die Vorbereitungen und das Aufräumen sowie das Kaffeekochen unterstützen.                                             K.S.