Chronik

Beginn der Gemeindeentwicklung

Im Jahr 1911 wurde die Familie Nowak in den USA neuapostolisch. Noch vor dem ersten Weltkrieg kehrte diese Familie nach Deutschland zurück. Wohnhaft in Elmshorn besuchte sie die Gottesdienste in der Gemeinde Hamburg-Eimsbüttel. Schließlich wurde im Jahre 1922 beschlossen, auch in Elmshorn regelmäßig Gottesdienste durchzuführen. Die Betreuung der Elmshorner Gemeinde übernahmen vorerst Brüder aus den Hamburger Gemeinden Eimsbüttel und Lurup. Im Laufe der Zeit wurde die Leitung und seelsorgerische Versorgung der Gemeinde jedoch von ortsansässigen Brüdern übernommen.

Versammlungsstätten

Die Gläubigen versammelten sich an Sonntagnachmittagen zunächst in verschiedenen Räumlichkeiten, bis sich Apostel Lembke 1926 zum Bau einer eigenen Kirche für die Gemeinde entschloss. Auf einem Grundstück in der Gärtnerstraße wurde eine kleine Kapelle errichtet, die am 07.11.1926 durch den Apostel geweiht wurde.

Am 03.08.1943 wurde die Kapelle durch einen Bombenangriff erheblich beschädigt. Die Schäden konnten allerdings notdürftig repariert werden und so konnten weiterhin Gottesdienste stattfinden.

1949 wurde eine zweite Gemeinde – Elmshorn-Süd genannt – gegründet, da die Kapelle – seitdem Elmshorn-Nord – die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte. Die Gläubigen der neuen Gemeinde versammelten sich ab dem 03.07.1949 in der Hafenschule. Im Frühjahr 1953 wurde das Gebäude Ollnsstraße 17 gekauft und nach Renovierungsarbeiten am 17.05.1953 durch Apostel Hermann Schumacher als Kirche für die Gemeinde Elmshorn-Süd geweiht.

Am 17.06.1973 wurden beide Elmshorner Gemeinden zu einer Gemeinde zusammengeführt, mit der Kirche in der Ollnsstraße als Versammlungsstätte. – Die Kapelle in der Gärtnerstraße war baufällig geworden, eine Renovierung erschien nicht lohnenswert und so wurde das Grundstück mit der Kapelle verkauft.

Von Januar bis April 1991 wurde die Kirche gründlich renoviert. Während dieser Zeit versammelten sich die Gläubigen in der Aula der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn.

Am 07.03.2015 wurde eine neue Orgel eingeweiht, die aus der ehemaligen Gemeinde Hamburg-Altona umgesetzt wurde. Auf Grund umfangreicher Baumaßnahmen im Zuge einer weiteren weitreichenden Renovierung versammelte sich die Gemeinde im Herbst 2015 für ca. 2 Monate in den Räumlichkeiten der Thomaskirche der Evangel.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn.

Von Elmshorn aus wurden in etlichen umliegenden Orten Gemeinden gegründet bzw. vorübergehend Gottesdienste gehalten. 1931 begann der Aufbau einer Gemeinde in Horst, welche am 01.10.1949 gegründet werden konnte und bis zum 13.09.2012 bestand. Ab dem 06.07.1947 bis Mitte der 60er Jahre fanden 14-tägig Gottesdienste in Seester und von September 1949 bis Juni 1973 wöchentlich Gottesdienste in Seeth-Ekholt statt. Von Oktober 1954 bis März 1988 versammelten sich Geschwister im Elmshorner Stadtteil Langenmoor wöchentlich in einem Raum in der Koppeldammschule. Auch in Kiebitzreihe fanden von 1982 bis 1988 regelmäßig Gottesdienste in der dortigen Schule statt.

Gemeindezusammenführung

Auf Grund der demografischen Entwicklung, die auch vor unseren Gemeinden nicht halt macht, wurde am 16.09.2012 die Gemeinde Horst mit der Gemeinde Elmshorn am Standort Elmshorn zusammen-geführt. Auch die Gemeinde Glückstadt wurde am 17.03.2013 mit der Gemeinde Elmshorn am hiesigen Standort vereint.

Gemeindevorsteher
1926 - 1948        Franz Nowak                               
1948 - 1949        Rolf Philipsen

Teilung der Gemeinde

Elmshorn-Nord                                                             Elmshorn-Süd
1949 - 1953         Rolf Philipsen                                    1949 - 1956          Rolf Philipsen
1953 - 1956         Eberhard Mildbraed                                                                  
1956 - 1969         Hinrich Plambeck                              1956 - 1962          Eberhard Mildbraed
1969 - 1973         Eberhard Mildbraed                           1962 - 1973          Dieter Moog


Zusammenlegung Süd und Nord 
1973 - 1986         Eberhard Mildbraed
1986 - 1990         Karl Gocks
1990 - 1995         Wilfried Wetzling
1995 - 2011         Hartmut Schulz
2011 - 2012         Diethelm Rechenberg
2012 - 2014         Werner Sießenbüttel
2014 - heute        Thomas Fahrenkrug